FRAGEN, FRAGEN...
Ein Urlaub in Paris, und wenn er auch nur kurz ist, wirft immer Fragen auf. Wir haben mal die Fragen, die uns in der Vergangenheit erreichten, zusammengestellt. Und was noch viel toller ist - auch die Antworten haben wir dazugeordnet. Alle Preise beziehen sich auf 2005.
Haben Sie, liebe Parisfreunde, noch weitere Fragen? Bestimmt! Mailen Sie uns Ihre Fragen. Unter info@parisweb.de . Sie erhalten so schnell, wie irgend möglich eine persönliche Antwort. Und wir werden Ihr Problem an dieser Stelle für all die anderen Menschen, die gerade ihre Reise planen, veröffentlichen. Natürlich ohne Ihren Namen zu nennen. Aber Sie selber können dann sagen: "Chérie, c'est ma question là! Je suis dans l'internet!" So, dann wollen wir mal:
Zuerst die
Bedienungsanleitung
Jeder Browser hat eine Suchfunktion, meistens unter "Bearbeiten". Klicken Sie im Menu drauf und tragen Sie Ihr Suchwort ein. Klicken Sie dann auf "Suchen" bzw. "Weitersuchen". Was jetzt passiert, ist meistens etwas blödsinnig. Das gefundene Wort wird im Text markiert und erscheint genau unter dem Suchfenster. Verschieben Sie also bitte das Suchfenster irgendwo an den Rand. Haben Sie schon die richtige Stelle? Dann schließen Sie das Suchfenster und lesen Sie. Wollen Sie noch weiter schauen, dann klicken Sie auf "Weitersuchen". Viel Spaß! Sollte sich nichts bewegen, dann klicken Sie einfach irgendwo auf den weissen Text, um den Frame zu aktivieren und wieder auf "Weitersuchen"!
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Wie viel kostet eine Eintrittskarte für den Eiffelturm?
Der Eiffelturm hat folgende Eintrittspreise
(Stand: 2006)
EINZELPREISE:
1. für Erwachsene ab 12 Jahren mit dem Fahrstuhl:
bis zur ersten Etage : 4,20 €
bis zur zweiten Etage : 7,70 €
bis zur Spitze : 11,00
2. für Jugendliche und Kinder (3 bis 11 Jahre) mit dem Fahrstuhl:
bis zur ersten Etage : 2,30 €
bis zur zweiten Etage : 4,20 €
bis zur Spitze : 6,00 €
3. für alle, die lieber Treppen laufen:
Einheitspreis bis zur zweiten Etage : + 25 Jahre: 3,80 € / - 25 Jahre 3,00 €
Für reduzierte Karten wird ein Altersnachweis
verlangt!
Kinder unter drei Jahren in allen Kategorien kostenlos.
GRUPPENPREISE bitte unter Angabe der Gruppengröße erfragen
unter info@parisweb.de
Für alle Besucher gelten folgende Bedingungen:
- Reservierungen sind nicht möglich
- Die Eintrittskarten gelten nur für den sofortigen Besuch
- Aus bestimmten Gründen (z.B. Überschreitung der maximal erlaubten
Besucherzahl) können Wartezeiten entstehen
- Einmal gelöste Eintrittskarten werden nicht zurückgenommen
- Im Falle höherer Gewalt oder auf Anordnung von Behörden außerhalb der
Verantwortung des Betreibers des Turmes kann der Turm ganz oder teilweise
geschlossen werden. Auch in diesem Fall werden Eintrittskarten nicht
zurückgenommen.
- Die o.a. Preisangaben beziehen sich auf das Jahr 2005.
Der Turm ist grundsätzlich ganzjährig jeden Tag
geöffnet. Die Öffnungszeiten variieren:
Vom 1. Januar bis 10. Juni:
Fahrstuhl: 9.30 Uhr bis 23.00 Uhr
Treppe: 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Vom 11. Juni bis 28. August:
Fahrstuhl: 9.00 Uhr bis 24.00 Uhr
Treppe: 9.00 Uhr bis 24.00 Uhr
Vom 29. August bis 31. Dezember:
Fahrstuhl: 9.30 Uhr bis 23.00 Uhr
Treppe: 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Alle Angaben für 2006
Aus Sicherheitsgründen kann der Besuch zahlenmäßig beschränkt werden. Aus
demselben Grunde können Stockwerke oder Bereiche geschlossen werden. Es ist
möglich, daß Taschen kontrolliert werden. Große Gepäckstücke oder Tiere
(Ausnahme: Blindenhunde) können nicht mitgenommen werden. Eine
Gepäckaufbewahrung gibt es nicht.
Es stehen für den Aufstieg bis zur zweiten Etage (120 Meter) drei Fahrstühle zur
Verfügung. Sie befinden sich um Nord, West- und Ostpfeiler. Ein bis zwei
Fahrstühle sind jedoch je nach Bedarf, Sicherheitsvorgaben oder wegen
technischer Wartung in der Regel geschlossen. Um die Spitze (3. Etage = 280
Meter) zu erreichen, muß der Fahrstuhl in der zweiten Etage gewechselt werden.
Es ist in Zeiten großen Andranges mit Wartezeiten zu rechnen.
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Was stand früher mal da wo jetzt Paris ist?
Früher standen da mal drei Inseln in der Seine.
Das Wasser war seicht. Also der richtige Ort für eine Überquerung auf dem
Handelsweg von West nach Ost. Es siedelte sich, weil ideal, der Stamm der
Parisii dort an, um Handel zu treiben und von den Menschen, die die Seine dort
querten, zu profitieren. Da dieser Ort eine strategische Schlüsselposition
innehatte, war er immer schon umkämpft. So nahmen ihn die Römer unter Cäsar ein
und nannten den Ort Lutetia. Später wurde er wieder nach seinen Gründern Paris
genannt. Irgendwann wurden zwei Inseln, die Île des Vaches und die Île Notre
Dame, miteinander verbunden und bildeten die Île St. Louis (benannt nach Ludwig
dem Heiligen, der dort angeblich betete), die dann zusammen mit der Île de la
Cité das Zentrum bildeten. Auf dem linken Ufer gründete Robert de Sorbon eine
Anstalt der Lehre, aus ihr wurde die Sorbonne. Auf der rechten Seite siedelten
sich Händler an. Noch immer, wenn auch lange nicht mehr so ausgeprägt, ist die
Stadt dreigeteilt: rechts Handel und Politik, links Lehre und in der Mitte das
Zentrum. Vor allem die Mitte hat sich gewandelt. Der Königspalast wurde schnell
Heim des Haus(hof)meisters des Königs, des Consièrge und nannte sich
dementsprechend Consièrgerie. Die Könige zogen in den Louvre und später ganz
nach außerhalb (Versailles). Der Präsident regiert jetzt ebenfalls auf der
rechten Seiten, im Elyséepalast zwischen Champs-Elysées und Rue St. Honoré.
Also: alles begann einmal, viele Jahrhunderte vor Christus, mit einer Furt in
einem Fluß...
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Wie viel Einwohner gibt es in Paris???
Paris hat etwa 2.150.000 Einwohner. Damit ist das eigentliche Paris innerhalb der Ringautobahn gemeint. Dazu kommen nochmals 8 - 9.000.000 Einwohner in den Schlafstädten außerhalb der eigentlichen Stadtgrenzen, die sich jedoch als Pariser sehen, weil sie dort auch arbeiten. Wir kommen also beim Großraum Paris locker auf 10 - 11.000.000 Einwohner!
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Wie fährt die Metro an Silvester?
In den letzten Jahren fuhren die wichtigsten Metrolinien an Silvester durch. Alternativ gibt es aber immer die Noctilien (Nachtbusse), die zu jeder vollen Stunde die ganze Nacht durch sternförmig vom Châtelet in alle Richtungen fahren bzw. zum Châtelet sternförmig aus allen Richtungen kommen.
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Wie sind die Ladenöffnungszeiten, vor allem an Sonn- und Feiertagen ?
Die Ladenöffnungszeiten sind in Frankreich relativ frei. Die größeren Geschäfte schließen früher als die kleineren. An Sonntagen haben die Kaufhäuser und viele Filialen von Ketten geschlossen, die kleinen Boutiquen (vor allem in touristisch frequentierten Gegenden) aber öffnen meist am späten Vormittag bis etwa 18 Uhr. Silvester und Heilig Abend aber vorsichtshalber ab 14 Uhr mit dem Schlimmsten rechnen. Allerdings gibt es ja "les p'tits arabes", die kleinen Lebensmittelläden an fast jeder Straßenecke. Die haben immer geöffnet. An besonderen Feiertagen haben fast alle (bis auf Läden an touristischen Ballungsorten) geschlossen: 14. Juli, 1. Mai, 25. Dezember, 1. Januar.
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Wo sind denn in Paris gute Discos?
Hier eine Homepage, die über Discos in Frankreich, d.h. also besonders in Paris informiert: http://www.guidedenuit.com/site/entrer.php?prov=inter
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Wo kann man in Paris einkaufen?
Das bekannteste Kaufhaus ist wohl Lafayette an
der Chaussée d'Antin. Allerdings: billig ist das nicht! Besuchen Sie dort lieber
die Delikatessen- und Lebensmittelabteilung. So etwas erleben Sie nur in
Frankreich. Ähnliche Kaufhäuser wie Lafayette finden Sie gleich nebenan: das
Printemps und etwas mehr zur Seine liegt das berühmte Samaritaine. Auf der Rive
gauche, der anderen Seineseite, finden Sie das Kaufhaus, dem schon Zola ein
ganzes Buch widmete: Au Bon Marché, Metro Sèvres-Babylone. Auch das Bon Marché
ist legendär für seine Delikatessen. Alle bieten aber täuschend Ähnliches in
Sachen Mode: Die Oberbekleidungsabteilungen bestehen aus einzelnen Ständen
bekannter Marken mit Prêt-à-Porter Mode. Die Preise sind deutlich gehoben!
Deshalb möchte ich Sie auf preiswerte Alternativen hinweisen, die Sie so in
Deutschland nicht finden. Das Zauberwort heißt Dégriffes und bedeutet Markenmode
großer Modehäuser aus der Kollektion des Vorjahres, oft ohne
Herstellerkennzeichnung zu enorm herabgesetzten Preisen. Bekannt für solche
Schnäppchen: Le Mouton à cinq Pattes, 15 Rue Vieille-du-Temple; 138 Blvd.
St-Germain, 8 (Damen), 10 (Kinder), 18 (Damen und Herren) und 48 (Herren) Rue
St- Placide. Die Adressenliste ist nicht mehr ganz frisch, aber bestimmt gab es
das Mouton noch vor ein paar Wochen gegenüber der Place Odéon (da bin ich
nämlich dran vorbeigeschlendert.) Außerdem finden Sie in der Rue Alésia einige
solcher Läden mit Schnäppchen in Sachen Bekleidung und Mode.
Schnäppchen, allerdings eher in Richtung sehr sehr junger Mode gibt es Samstags
bis Montags auf der Puces de St. Quen, dem Flohmarkt von Clignancourt (M° Porte
de Clignancourt) Vor allem auf dem ersten Markt vor der Ringautobahn und dann
gleich auf dem zweiten hinter der Ringautobahn (Dort vor allem in den Häusern).
Wenn Sie allerdings gerne die Namen mitbezahlen möchten, weil sie dann ja auch
draufstehen (leider meistens Innen – dann muß man trotzdem immer darauf
hinweisen, welch edles Stück man so mit sich rumträgt – dégoûtant!), dann
empfehle ich einen Shoppingspaziergang durch die Rue St. Honoré und die Rue
Montaigne. Dort finden Sie die Stammhäuser der großen Meister der Mode.
Allerdings sollten Sie, wenn Sie die Geschäfte betreten, wirklich den Eindruck
erwecken, sich die Ware leisten zu können, sonst werden Sie dort nicht ernst
genommen und sehr schnell hinauskomplimentiert.
Ganz nett, typisch pariserisch und deutlich billiger ist der Modegigant für
junge Trendies: NAF NAF auf den Champs Elysées. Bezahlbar, gute Qualität, jung
und modern.
Ebenfalls bezahlbar, bunt und abwechslungsreich sind die Modeboutiquen auf dem
Boulevard St. Michel zwischen M° St. Michel und M° Luxembourg.
Wenn Sie französisch ein ganz klein wenig sprechen (wichtig: nicht perfekt,
sondern deutlich touristischer Akzent!) dann gehen Sie ins das Viertel Sentier
hinter dem Marais stadtauswärts. Dort finden Sie einen Modeladen nach dem
anderen. Das Problem: diese vielen Hundert von Läden sind Großhändler, erkennbar
an der Aufschrift „Vente en gros / demi-gros“. Wenn man allerdings betont, dass
man ohnehin mehr als ein Stück kaufen möchte, um dann das Land auf
Nimmerwiedersehen zu verlassen, findet man immer mal einen Händler, der bereit
ist, an Privat zu verkaufen. Einzelhandel ist aber auch im Marais zu finden. Da
dies ein Branché-Quartier geworden ist, sind die Preise aber schon wieder im
oberen Bereich.
Zurück zu den Schnäppchen: Auf fast allen Wochenmärkten finden Sie Stände mit
neuer Oberbekleidung zu einem echten Pappenstiel. Allerdings sollte man da, wie
die Pariser auch, keine Hemmungen zeigen, mitten auf der Straße die Klamotten
anzuprobieren. Ein Schmuckstück ist der Marché Daumesnil/Fèlix-Éboué (nur
Dienstags und Freitags am Vormittag. Andere Märkte:
http://www.paris.fr/fr/marches/ .
Hier finden Sie alle Wochenmärkte – aber auch andere Spezialitätenmärkte in
Paris, aufgeteilt in Arrondissements. Besonders interessant: Marché vêtements du
Temple, Carreau du Temple, Rues Eugène-Spuller et Du petit-Thouars, Rues Perrée
et Du petit-Thouars, Métro : Temple ou Arts et Métiers, täglich außer Montags.
Zur Sicherheit am Vormittag hingehen, dann ist sicher geöffnet ! Achtung! Dieser
Markt befindet sich in einer großen Markthalle – nicht auf der Straße!
Ein normaler Wochenmarkt, aber mit viel Bekleidung zu den billigsten Preisen der
Stadt findet sich auf dem Boulevard de Belleville Die + Fr. 7- 14.30 Uhr, M°
Belleville und der nächste 500 Meter weiter auf dem Boulevard de Ménilmontant
der Marché Père Lachaise, M° Ménilmontant, gleiche Öffnungszeiten wie Belleville.
Noch mehr Klamotten? In großer Auswahl? Zu bezahlbaren Preisen? Schon gut! Hier
kommt der Vorschlag: M° Grande Arche de La Défense (Endstation Linie 1). Treppe
hoch, großen Triumphbogen ansehen, dann umdrehen und in Richtung altem Arc de
Triomphe schauen. Nach rechts drehen und in das seltsam grüne Haus gehen (steht
C&A dran, was ja, wie wir alle wissen, Charme und Anmut bedeutet!). Sie befinden
sich jetzt in einem riesigen Einkaufszentrum, mit allem was in Sachen Mode von
der Stange Rang und Namen hat. Nicht verlaufen!
Meine Frau hat gerade ein paar nette Sachen im Forum des Halles (M° Les Halles)
gekauft. Ebenfalls viele Boutiquen, allerdings eine komische Atmosphäre dort.
Ich mag das nicht. Aber mich fragt ja keiner!
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Was muss man in Sachen Sicherheit in Paris beachten?
Meiden Sie Vororte nach Einbruch der Dunkelheit! Alles, was hinter der Ringautobahn ist, nur am Tage besuchen! Nach 22.30 Uhr den ersten Wagen der Metro benutzen oder mal ein Taxi nehmen (billiger als in Deutschland). Ansonsten gelten die internationalen Regeln: Geldbörse in vordere Hosentasche, die Damen um Gottes Willen keine Handtasche und schon gar nicht auf der Schulter (!), Wertsachen (Rolex, Digikamera, Brillianten etc.) nicht offen rumtragen. Und versuchen, nicht unbedingt auf Anhieb und auf meilenweite Entfernung wie ein Tourist auszusehen. Menschen, die mit einem Stadtplan in der Hand rumlaufen, sind potentielle Opfer! Niemandem folgen, der Ihnen angeblich Besonderes zeigen möchte. Keine ungewöhnlichen Geschenke annehmen.
Uns wurde in Paris mal ein toller Alkantaramantel angeboten - als Geschenk! Wir lehnten ab. War auch gut so. Der Trick: Die Kleidung ist billigst und taugt noch nicht mal zum Fensterputzen. Das merkt man aber erst nach dem ersten Tragen. Der Schenker aber fängt an, wenn das Geschenk angenommen wurde, über seine desolate finanzielle Situation zu lamentieren. Der Beschenkte fühlt sich verpflichtet und sagt sich ja auch, dass er schon einen Gegenwert bekommen habe und lässt sich verleiten, bis zu 100 Euros zu schenken. Der Mantel war noch nicht mal 20 Wert. Die Polizei nennt das Betrug. Der Mann, wahrscheinlich ein Italiener zwischen 50 und 60 Jahren von sehr seriösem Aussehen, wird europaweit gesucht!
Kaufen Sie nichts von Strassenhändlern. Gerade in der Nähe der Flohmärkte, aber auch an anderen Ecken mit grossem touristischem Andrang, halten Ihnen immer wieder südländisch ausschauende Männer Goldschmuck oder Edelbekleidung, scheinbar Original verpackt, unter die Nase. Sie begeben sich in Gefahr! Auch wenn die Ware legal ist, ist es dennoch Schwarzhändlerei. Wenn Sie erwischt werden, landen Sie zunächst regelmäßig bei Kommissar Maigret oder einem seiner Kollegen! Ist die Ware geklaut, werden Sie wegen Hehlerei angeklagt! Aber meistens ist sie schlicht und ergreifend unecht. Sie werden über den Tisch gezogen, weil auch der scheinbar günstige Preis viel zu hoch ist. Und beteiligt am Schwarzhandel sind Sie ausserdem auch noch.
Und lassen Sie auch die Kollegen der Schwarzhändler links liegen: die Hütchenspieler. Jede Geschichte von Touristen, die doch tatsächlich mal 100 Euro auf der Straße im Vorbeigehen gewonnen haben, ist gelogen (Sie dürfen mich gerne zitieren!)! Es gibt nur einen Gewinner: den Spielleiter und seine Helfer! Sie werden mit schlafwandlerischer Sicherheit betrogen. Und strafbar machen Sie sich auch wg. verbotenem Glückspiel!
Wenn Sie mit dem Auto in Paris sind, dann investieren Sie lieber in einen bewachten Abstellplatz. In jedem Fall sollten Sie aber das abgestellte Fahrzeug deutlich sichtbar leer aussehen lassen: alle Klappen offen und leer. Sichtbare Sicherheitsmassnahmen sind hilfreich: Lenkradsperre, Blinklämpchen und Aufkleber, die eine Alarmanlage verkünden.
Kaufen Sie keine Metrokarten von Privatleuten. Nur an Automaten ziehen und am Schalter kaufen. Auf der Strasse verhökerte Karten sind oft gefälscht und funktionieren nicht! Auch nicht zulassen, dass ein Fremder für Sie eine Metrokarte aus dem Automaten zieht, weil Sie nicht damit klar kommen. Der Tausch der echten gezogenen Karte mit der Fälschung in der hohlen Hand geht viel zu schnell, als dass Sie dies bemerken könnten!
Tragen Sie Ihr Kleingeld lose in der Hosentasche. Sie vermeiden damit, für jeden Kleinkram gleich den wohlgefüllten Geldbeutel ziehen zu müssen! Und wenn mal einer fragt, ob Sie wechseln können, in der Hoffnung Ihnen dann die dicke Schatulle entreissen zu können, der sieht nur ein paar Münzen. Will er einen grossen Schein gewechselt haben, damit Sie auch wirklich die Brieftasche zücken, dann greifen Sie ebenfalls in die Hosentasche, holen ein paar läppische Münzen raus, zucken entschuldigend mit Schultern und erklären, dass Sie leider nicht mehr dabei haben. Natürlich: nicht jeder, der Sie um einen Geldwechsel bittet, ist ein böser Bube. Aber er könnte es sein. Riskieren Sie nichts!
Und nun noch ein Punkt, der auf den ersten Blick rassistisch aussieht. Die Autoren dieser Seite erklären hiermit, dass sie mehr Freunde aus dem Ausland, wie aus Deutschland haben. Sie sind über zehn Jahre quer durch die Welt gereist und haben grosse Erfahrung mit anderen Sitten. Vor allem: sie haben wundervolle Menschen in allen Ländern gefunden und haben erkannt, dass in jeder Kultur und in jedem Volk gute und schlechte Menschen zu finden sind. Sie haben aber auch einfach zu oft erlebt, dass sich gerade auf Reisende besonders gerne die schlechten Menschen stürzen. So, nun glauben Sie uns oder nicht. Halten Sie uns für Vorurteilsverbreiter oder nicht. Wir sagen jetzt, was wir wissen:
Paris zieht Taschendiebe magisch an. Seien sie sehr misstrauisch, wenn Sinti oder Roma sich an Sie wenden. Es sind gerade Frauen und Kinder, die geradezu ausgebildet wurden, in die Taschen fremder Menschen zu greifen. Geben Sie nichts, wenn Sie angebettelt werden. Versuchen Sie gar nicht erst, die hingehaltenen Zettel zu lesen - sie sind bewusst unleserlich, um Sie abzulenken. Sobald um Sie herum Gedränge entsteht (hier sind nicht nur Sinti/Roma die Verursacher), versuchen Sie, aus dem Gewühl herauszukommen und achten Sie genau auf Ihre Taschen! Decken Sie sich gegenseitig ab! Und wenn doch eine Hand an Ihrem Eigentum zerrt, dann werden Sie laut!
Vorsicht bei Ankunft und Abfahrt mit Gepäck in RER und Metro! Ein beliebter Trick: in dem Moment, wo die Tür sich schließt, greift man nach einer Tasche / einem Koffer und springt aus dem Zug! Wenn sie den Zug betreten, dann gehen sie bis zur Wand / der gegenüberliegenden Tür und stellen sich breit und dick vor Ihr Gepäck. Diese Form der Kriminalität ist besonders bei den nordafrikanischen Jugendlichen aus den Vorstädten bliebt. Hüten Sie sich auch vor scheinbar kleinen unschuldigen Kindern! Wenn Sie den Eindruck haben, dass es jemand auf Sie abgesehen hat und Sie sich nicht entfernen können, dann geben Sie diesen Menschen das Gefühl, dass Sie sie beobachten und genau alle Bewegungen verfolgen - das schreckt oft ab!
Werden Sie direkt bedroht, damit Sie Ihr Eigentum herausgeben - dann tun Sie es. Die Gesundheit ist mehr wert, wie das Geldbeutelchen. Da Sie das große Geld, die Scheckkarte und die Papiere ja sowieso nicht in der Geldtasche haben, sondern im Geldgürtel oder in der Brusttasche oder im Safe im Hotel, kann man den Verlust verschmerzen. Wenden Sie sich danach an die Polizei oder an das Metropersonal, wenn es dort geschah oder an die deutsche Botschaft.
Zum Schluss: Keine Angst vor bösen Buben! Der Ängstliche ist immer das beste Opfer! Wir haben hier Erlebnisse und Erfahrungen aus vielen Jahren wiedergegeben. So viele schlimme Mitmenschen gibt es auch nicht auf der Welt. Wenn Sie vorsichtig und vorausschauend handeln, dann werden Sie nie in Ihrem Leben schlechte Erfahrungen machen. Bleiben Sie der offene Mensch, der Sie sind und lernen Sie weiterhin viele neue interessante Menschen kennen. Nur: glauben Sie nicht jedes Wort und ziehen Sie auch in Betracht, dass dieser oder jener nette Mensch gar nichts Nettes im Sinn hat!
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Wie komme ich billig an einen Stadtplan ran?
Eine Postkarte oder ein Telefonat genügen
an das Maison de la France in Frankfurt. Bitten Sie um Informationen über Paris
und um einen kleinen Stadtplan. Er kommt wirklich postwendend. Hier ist die
Adresse des Maison:
Maison de la France, Westendstrasse 47, 60325 FRANKFURT/MAIN
Tel : 0190 57 00 25*, Fax : 0190 59 90 61* (*0,62 Euro/Min)
(Hier ein Trick, um die 0190 – Nummer zu umgehen: die normale Nummer lautet:
Tel.: 069 / 97 58 01-0, Fax : 069 / 74 55 56)
e-Mail : info.de@franceguide.com
Und die Homepageadresse lautet:
http://www.franceguide.com/home.asp?z1=xDFTkkXmyQMijKpK9ypWvUre . Ist so
lang, weil Sie gleich auf die deutsche Seite geleitet werden.
Infos kommen kostenlos, allerdings mit der Bitte, freiwillig einen
Unkostenbeitrag zu entrichten.
In Paris selber hat Ihr Hotel einen kleinen kostenlosen Stadtplan für Sie. Den bekommen Sie aber auch in jedem Kaufhaus an der Information!
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Wo kann man am schönsten bummeln in Paris?
Ein Bummel ist natürlich immer toll. Vorschläge: 1. Das mondäne Paris auf den Grands Boulevards ab Madeleine oder Opéra Richtung Ost bis man keine Lust mehr hat. 2. Das echte Paris von der Rue Montmartre/Ecke Boulevard Montmartre hoch bis zu den äußeren Boulevards (Clichy). 3. Das sündige Paris vom Gare du Nord immer südlich auf der Rue St. Denis bis Les Halles. Unvergessliche Spaziergänge, die man immer wieder machen möchte.
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Wo feiert man in Paris Silvester?
Wer Silvester in Paris noch nicht mitgemacht hat, für den gibt es nur eines: die Champs-Elysées mit einer (oder mehreren) Flasche(n) Champagner! Und dann mit tausenden Parisern, Franzosen und Touristen ins neue Jahr feiern! Oder sehr romantisch auf den Stufen der Sacré Coeur mit Blick über die Stadt. Auch zu Füßen des Eiffelturmes ist immer was los. Und natürlich vor dem Hôtel de Ville, dem Rathaus. Traditionell treffen sich die Franzosen mit Familie und Freunden im Restaurant, die an diesem Tag immer ein besonderes bieten. Etwas teurer wie normal - aber besonders lecker. Es ist sehr zu empfehlen, sich an diesem Tag einen Tisch zu reservieren!!!!!
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Welch Sprachen werden in Paris gesprochen?
Grundsätzlich gibt es wohl keine Sprache, die
in Paris nicht gesprochen wird: die Metropole ist einfach d i e Multikultistadt
Europas. Natürlich hört man am meisten Französisch, aber auch Arabisch aufgrund
der vielen Einwanderer und Ex-Algerier steht im Mittelpunkt. Eine riesige Gruppe
spricht Chinesisch. Schließlich findet man in Paris Europa's größte Chinatown!
Afrikanische Sprachen und die anderen Asiatischen Sprachen werden schon etwas
seltener. Dann kommen osteuropäische Sprachen und zum Schluß, da am seltensten
gehört, die westeuropäischen Sprachen. Englisch hört man nur von Touristen.
Ausländer aus Englisch-sprachigen Ländern versuchen sehr schnell irgendwie
Französisch zu parlieren und wenn es noch so geradebrecht ist. Das liegt an
einer historischen Abneigung der Franzosen zu allem, was Englisch ist. Zwar
lernt man in der Schule Englisch als erste Fremdsprache, viele Franzosen tun
aber dennoch so, als verstünden sie nichts, wenn sie auf Englisch was gefragt
werden. Deshalb bleibt den Englischen nichts anderes übrig, als irgendwie ein
paar Worte Französisch zu lernen, wenn sie nicht untergehen wollen. Tja, so hat
jedes Ländle seine Macke. Wir Deutschen können ja auch so mit Einigem
aufwarten....
Eine wichtige Sprachfamilie in Paris gibt es noch, die wir fast vergessen
hätten. Sie sind meist schon seit vielen Generationen Franzosen, pflegen aber
dennoch mit Hingabe ihre Kultur und Ihre Sprache(n). Es handelt sich um die
Hebräisch und Jiddisch sprechenden Menschen. Immerhin hat Paris das letzte
historisch gewachsene Judenviertel Europas (erste Erwähnung im 13.
Jahrhundert!), das sogar die Besetzung der Stadt durch die Deutschen im 2.
Weltkrieg überstand. Es handelt sich um die Straßen rund um die Rue de Rosiers
im Marais. Berühmte Namen, wie die Bäckerei Finkelsztajn und das Restaurant Jo
Goldenberg sind hier zu finden. Wenn man durch die Straßen geht, kann man viele
Menschen sehen, die sichtbar zu den orthodoxen Juden zählen, erkennbar an der
besonderen Kleidung und der typischen Haar- und Barttracht. So viele dieser
Juden sieht man sonst nur noch in Jerusalem (abgesehen von einigen besonderen
Vierteln in Nordamerikanischen Großstädten).
In den letzten Jahrzehnten bildete sich in Paris ganz im Stillen aber noch ein
zweites Judenviertel, das in keinem Touristenführer aufgeführt, aber mindestens
ebenso interessant ist: die Straßen nördlich des Boulevards Montmartre /
Boulevard Poissonnière (Grands Boulevards) rund um die Rue Richer und um die
dort beheimateten Follies Bergère. Ganz besonders sei auf die wirklich
ausgezeichneten jüdischen Restaurants dort hingewiesen! Schon von weitem sieht
man die Versicherung, daß alles Essen natürlich koscher sei. Und der Duft, der
aus diesen Lokalen nach Draussen dringt, ist einmalig verführerisch! Wer länger
in Paris ist, dem sei ein Abendessen in einem dieser Restaurants dringend
empfohlen!
Noch zwei Hinweise für Parisbesucher: das afrikanische Stadtviertel, mit
Märkten, die Waren anbieten, die wir noch nie vorher sahen, heißt Goutte d'Or
und beginnt ab der Metrostation Barbés-Rochechouard Richtung Clignancourt.
Auffallend sind die Mengen an Friseuren, die sich besonders auf kunstvoll
gestylte künstliche Haarteile spezialisiert haben. Ein schon lange andauernder
Trend bei den afrikanischen Frauen hat dies entstehen lassen: sie möchten ihr
natürliches Kraushaar verbergen und lieber glattes "europäisches" Haar zur Schau
tragen. Da dies ungeheuer aufwendig ist, ist man auf die Idee gekommen, die
unkompliziertere Variante der Haarteile und Perücken zu wählen.
Das Chinesenviertel liegt hinter der Place Italie stadtauswärts. Besonders in
der Rue d'Ivry gibt es zwei Geschäfte, in denen man alles, was irgendwie
chinesischen Ursprungs ist, für einen Pappenstiel kaufen kann: Tang Frères und
der Paris-Store. Ansonsten ist das Chinesenviertel baulich gesehen eher
grauenhaft: Hochhäuser, die langsam beginnen, zu verfallen. Besonders die
Wohnanlage Les Olympiades ist schlimm. Dennoch: Fast in jedem Haus befindet sich
ein chinesisches Restaurant oder ein Kleidungsgeschäft mit herrlichen
Seidenklamotten oder doch mindestens ein Andenkenladen. Alle in tollem
chinesischem Dekor mit viel Gold und vielen Drachen und kleinen dicken
Götterfiguren. Zu wahrem Einkaufsrausch verführen die Haushaltswarenläden, die
nicht nur ganz Besonderes bieten, sondern dies auch zu Preisen, die sonst
nirgendwo so niedrig sind.
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Wie kommt man zum Disneyland und wie teuer ist das?
Also! Taxi würde ich nicht machen: zu teuer und
zu langsam. Dabei fährt doch die RER direkt bis in den Park hinein. Es handelt
sich um die Linie A4 Richtung Marne-la-Vallée. Einfach bis Endstation fahren.
Wenn man aus dem RER-Bahnhof rauskommt, nur rechts runter ein paar Meter und
schon steht man vor dem Eingang.
Die Fahrt bis zum Park kostet als Einzelfahrt 6,25 €.
Mein Rat: Am Metroschalter eine Karte Allez-Retour (Hin-und Rückfahrt) nach
Marne-la-Vallée (14 €) und auch gleich dort am Schalter die Eintrittskarte für
den Park kaufen! Das spart Zeit am Park, weil man dann nicht Schlange stehen
muss. Der Park kostet 43 € (35 € für Kinder zwischen 3+11 Jahren). Mit der
Eintrittskarte kann man entweder in den Themenpark oder in die
Disney-Filmstudios. Bis zur Ankunft kann man sich also noch entscheiden.
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Ich möchte etwas über die Geschichte von Montmartre wissen
Montmartre entstand auf einem Berg, dem Mont
Martyrs. Er hatte seinen Namen, weil hier der Bischof von Paris, der Heilige
Dionysos 250 n.Chr. enthauptet wurde. Die Sage erzählt, er wäre noch Kilometer
weit mit seinem Kopf in der Hand gelaufen und erst außerhalb der Stadt Paris
dann tot niedergesunken. An diesem Ort wurde die Kathedrale von St. Denis
(=Heiliger Dionysos!), einem Vorort von Paris, gebaut. In ihr befinden sich die
Gräber der Könige Frankreichs (sehr sehenswert!).
Im 6. Jahrhundert hört man zum ersten Mal von einem Dörfchen mit Kapelle auf dem
Hügel, der Butte. 1133 entstand oben die Abteil Dames de Montmartre. Um 1600
liest man erstmals von einem Marktplatz, dem späteren Place de Tertre. Während
des 18. Jahrhunderts breitet sich Montmartre nach Süden den Hügel hinunter bis
zu den Boulevards de Clichy und Rochechouard aus. Hier entstehen dann auch die
„lustigen Häuser“, die Folies, die den sündhaften Ruf der Gegend begründeten.
Doch bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bleibt Montmartre der grüne Hügel mit
Weinbergen und Windmühlen, während im Untergrund schon fleißig gegraben wurde:
die ganze Butte ist durchlöchert wie ein Schweizer Käse mit Stollen und
unterirdischen Steinbrüchen. Die Carrières de Paris – die Gips- und
Sandsteinbrüche von Paris. Aus diesem Material wurde Paris, wie wir es kennen,
erbaut. Deshalb auch diese herrlich hellen Häuser der Stadt.
Anfang 1800 wurde Montmartre berühmt für seine Ballhäuser. Eines gibt es noch:
Le Bal du Moulin Rouge. Wir alle wissen, was gemeint ist, wenn vom Can Can die
Rede ist...
Ab der zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Montmartre Heimat der Künstler.
Das berühmteste Haus der Kunst stand an der Place Ravignan, dem heutigen Place
Emile Goudeau: das Bateau-Lavoir in der Nummer 13. Hier wirkten, feierten und
lebten unter anderem Picasso, Gris, Montigliani, Matisse und Pissaro. Die
Künstler wanderten ab 1900 nach Montparnasse weiter.
Ab dem 01.01.1860 ist die ehemalige Freie Kommune Montmartre (Stadt-)Teil von
Paris. Es ist ein Stadtviertel (Quartier) des 18. Arrondissements. Die weiteren
Quartiers heißen: Goutte d’Or–Chateau Rouge; La Chapelle-Marx Dormoy; Grandes
Carrières-Clichy; Moskova- Porte Montmartre-Porte Clignancourt;
Clignancourt-Jules Joffrin; Amiraux- Simplon-Poissonniers; Charles
Hermite-Èvangile. Das Rathaus des 18. befindet sich auf der Place Jules Joffrin
1, 75018 Paris. Montmartre wurde zu einer Touristenattraktion und am südlichen
Fuße der Butte zu Rotlichtnepp. Die Grenzen des Quartiers Montmartre bilden die
Straßen Bd. de Clichy, Bd. Rochechouard, Rue de Clignancourt, Rue Coulaincourt.
Es ist für wohlhabendes Bürgertum schick auf der Butte eine Wohnung zu haben.
Die Preise steigen und die alten Bürger der Butte werden verdrängt. Doch noch
gibt es ein paar. Vor allem rund um die Rue Lepic bis hinauf zur Place Abbesses.
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Wie kommt man an Adressen für Schüleraustausch ran?
Vorschlag Nummer 1: Mail an das Maison de la
France. Das ist die Deutschlandzentrale des Französischen Fremdenverkehramtes in
Frankfurt. Die sind eigentlich recht auskunftsfreudig. Mailen kann man unter
info.de@franceguide.com . Und im
www informieren unter der Adresse:
http://www.franceguide.com/home.asp?z1=NNekHpXA9qyfdVm2YvHWdjNQ . Da gibt's
auch Broschüren für kostnix bzw. eine kleine freiwillige Spende.
Vorschlag Nummer 2: Mail an die französische Botschaft. Schließlich ist das doch
wohl auch Thema für den Kulturattaché, oder? Die Homepage lautet:
http://www.botschaft-frankreich.de/index.php3 . Und wenn Du gleich mailen
willst - Hier die Mailadresse des zuständiogen Menschen für Schüleraustausch:
frederic.sauvage@diplomatie.gouv.fr
.Vorschlag Nummer 3: Mail an die deutsche Botschaft in Paris. Die haben es
natürlich nicht nötig, themenbezogene Adressen anzugeben. Aber immerhin gibt es
eine Sammeladresse:
ambassade@amb-allemagne.fr . Wird bestimmt ankommen! Die Homepage der
Botschaft ist zur Zeit nicht besonders aktuell, weil sie gerade relaunched wird.
Und Amateure, wie eben unsere deutschen Politiker und Beamten, sagen sich dann,
dass man die aktuelle Seite nicht mehr auf neuestem Stand zu halten braucht, weil
ja irgendwann mal ne neue Page kommt. Traurig, aber wahr! Dennoch hier die
Adresse: http://www.amb-allemagne.fr/
.
In vielen großen Städten Deutschlands gibt es das französische Pendant zum
Goetheinstitut: das Institut de France. Auch hier wird heftig informiert. Hier
findest Du eine Liste der Institute in Deutschland (es handelt sich um eine sehr
interessante Kultur-Homepage der Botschaft der Grande Nation in Allemagne):
http://www.kultur-frankreich.de/index.php?main=instituts&PHPSESSID=9d734bc2bcf1b15de248b47b6ed9fa72
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Wie komme ich billig nach Paris und wo wohne ich billig? Adressen von Jugendherbergen?
Am preiswertesten erreicht man nach meiner
Erfahrung Paris immer noch mit den Pauschalangeboten von Busunternehmen, auch
wenn es nicht immer komfortabel ist. Durch die Sonderpreise, die diese
Unternehmen bieten, gerade was Unterkunft betrifft, sind sie meist unschlagbar.
Ich würde mal nach Adressen schauen, die sich oft in den Reiseanzeigen in der
Tageszeitung oder in den fast überall verteilten kostenlosen Anzeigenblättern
finden und mal bei den Veranstaltern anrufen und nachfragen. Auf alle Fälle
sollte man dabei berücksichtigen, dass man mit einer Busreise das Wichtigste
schon erledigt hat: die Fahrt, die Unterkunft und meistens auch eine
Stadtrundfahrt. Und man hat oft die Gelegenheit, zusätzlich noch Ausflüge z.B.
nach Versailles zu buchen. Das ist bequem, zeitsparend und preiswert.
Wohnt man in der Nähe eines Flugplatzes, von dem die Billigflieger abgehen, dann
lohnt natürlich auch die Recherche in dieser Richtung. Dann muss man allerdings
für alles selber sorgen. Als Unterkunft reicht ein Ein- Sterne-Hotel völlig aus.
Die Zimmer sind zwar klein und in den sehr alten Häusern ist das WC tatsächlich
noch auf dem Gang - aber sie sind sauber. Sauber sind in Paris fast alle Hotels.
Die Stadt kontrolliert da recht gut. Und sauber reicht doch, oder? Schließlich
braucht man das Zimmer ja eigentlich wirklich nur, um zu schlafen (und auch das
fällt in Paris hier und da mal ersatzlos aus). Noch preiswertere Alternativen
sind Jugendherbergen und Jugendgästehäuser. Hier eine Adressenliste:
Auberge internationale des jeunes
10, rue Trousseau (11°)
M° Bastille
Tel: 01 47 00 62 00
Auberge de jeunesse Jules Ferry
8, boulevard Jules Ferry (11°)
M° République
Tel: 01 43 57 55 60 , fax:43 57 55 60
Auberge de jeunesse d'Artagnan
80, rue Vitruve (20°)
M° Porte de Bagnolet
Tel: 01 40 32 34 56, fax: 40 32 34 55
Auberge de jeunnesse de la Cité des Sciences
24, rue des 7 Arpents, 93 Le Pré St-Gervais
M° Hoche
Tel: 01 48 43 24 11
Auberge de jeunesse Léo Lagrange
107, rue Martre, 92 Clichy
M° Mairie de Clichy
Tel: 01 41 27 26 90
Zu den preiswertesten Hotels in Paris gehören die Formule 1-Hotels ( http://www.hotelformule1.com/formule1/index.html ), die allerdings ziemlich am Rande in einer nicht gerade empfehlenswerten Gegend liegen:
11 AVENUE LENINE
93200 SAINT DENIS
Tel : (+33)891705377
Fax : (+33)148274663
Avenue Laurent Cély
92230 GENNEVILLIERS
Tel : (+33)891705256
Fax : (+33)140864179
Rue de la Cokerie
Avenue Francis de Pressencé
93210 SAINT DENIS
Tel : (+33)891705378
Fax : (+33)155934605
Zimmer ab etwa 30 €. Reservierung auch per Internet möglich. Homepage (auf Deutsch) siehe oben.
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Wer weiß was über den Triumphbogen?
Der Arc de Triomphe befindet sich im VIII.
Arrondissement am Ende der Champs Elysées inmitten des größten Kreisverkehres
der Stadt Paris. 12 Straßen führen sternförmig auf den Platz. Doch daher hat er
seinen ursprünglichen Namen „Place de l’Étoile“, Sternenplatz, nicht. Lange
bevor dieser Platz bebaut wurde, war hier ein Hügel mit dem Namen Butte de
l’Étoile, der Sternenhügel. Schon vor der Revolution wurde der Hügel eingeebnet
und die Landstraße nach Neuilly darüber geführt. Später, aber noch immer vor der
Revolution, war hier das Stadttor mit dem Zollhaus, die Barrière de l’Étoile.
Nachdem das Tor und vor allem das Zollhaus, verhasst als Symbol der
Steuererpressung, während der Revolution niedergebrannt wurden, hatten schon die
Revolutionäre den Plan, hier einen Bogen als Mahnmal der Revolution zu bauen.
Der Plan wurde nicht umgesetzt. Erst Napoleon baute dann den Bogen. Der Platz
erhielt den Namen Place de l’Étoile, eben nach dem Hügel, der sich hier früher
befand (und noch immer geht es ja recht steil bergauf von der Concorde her
gesehen). Doch lange Zeit stand der Bogen weiterhin mehr oder weniger auf der
Wiese, bis Baron Haussmann, der Stadterneuerer Napoleons III., durch die Anlage
der Boulevards 12 Straßen sternförmig in den Platz münden ließ. Weil es so schön
passte, blieb er der Sternenplatz. Nach dem Tod General de Gaulles wurde der
Platz umbenannt in „Place Charles de Gaulle“.
Der Bogen ist beinahe ebenso hoch wie breit, nämlich 50 Meter hoch, 45 Meter
breit und 22 Meter tief. Die Füße des Bogens bringen jeweils ein doppelt so
hohes Gewicht auf die Erde, wie das des Eifelturmes. Zu seinen Füßen befindet
sich das Grabmal des unbekannten Soldaten mit der ewigen Flamme. Oben auf dem
Dach des Monumentes ist eine für Besucher zugängliche Aussichtsplattform. Im
Inneren des Bogens wurde ein Museum eingerichtet, dass Auskunft über die
Geschichte des Bauwerkes gibt. Ein Treppenhaus und ein Aufzug komplettieren den
inneren Teil.
Napoleon I., Kaiser der Franzosen, plante eine triumphale Achse durch Paris,
vorbeiführend am Kaiserpalast, dem Tuilerienpalast, der später abbrannte und
Teil des Louvre war. Es sollte eine überbreite Avenue sein, die geeignet war,
große Militärparaden aufzunehmen. Abschluss sollte ein riesiges Monument bilden,
dass an die Schlachten erinnern sollte. Zunächst wurde vorgeschlagen, einen
gigantischen Elefanten als Erinnerung an den Afrika-Feldzug am Ende der Champs
Elysées aufzustellen. Um sich dies plastisch vorstellen zu können, wurde ein
hölzernes Modell gebaut und aufgestellt. Napoleon konnte sich jedoch nicht mit
dem Gedanken anfreunden, einen Elefanten als Anfangspunkt für Siegesparaden zu
haben und befahl dann, einen Bogen zu erstellen, der alle großen Schlachten
ehren solle. Als Bewunderer der römischen Antike wählte Napoleon als Vorbild den
Konstantinbogen in Rom. Der Arc de Triomphe sollte jedoch selbstverständlich
viel monumentaler und schöner werden. Nachdem der hölzerne Elefant zum
Bastilleplatz gebracht wurde und dort noch länger herumstand und verfiel (schön
beschrieben in Hugos „Les Miserables“), begann der Architekt Chalgrain 1806 mit
dem Bau des klassizistischen Bogens. Erst 1836, also 15 Jahre nach dem Tode
Napoleons auf St. Helena, wurde der Bogen unter der Regentschaft von Louis
Philippe fertiggestellt. Die lange Bauzeit begründete sich auf Verzögerungen
nach der Verbannung Napoleons, weil seine Nachfolger zunächst erwogen, den
Weiterbau zu stoppen, um eben keinen Ort zu schaffen, an dem der inzwischen
verhasste Napoleon weiter verehrt werden konnte. Dennoch paradierte Napoleon
während seiner Regierungszeit durch den scheinbar fertigen Bogen. Anlass war
seine Hochzeit mit seiner zweiten Frau Marie-Louise von Österreich. Um ihr und
dem Volk die Illusion des fertigen Bogens zu geben, wurde der Bauplatz mit einem
Gerüst umschlossen, an dem mit dem fertigen Bogen bemalte Tücher befestigt
wurden. Erst als Toter sollte Napoleon im Jahre 1840 wieder unter dem Bogen
hindurch getragen werden, als seine sterblichen Überreste von St. Helena
überführt wurden, um im Invalidendom dann endgültig beigesetzt zu werden. Vor
der Beisetzung wurde sein Sarg unter dem Bogen aufgebahrt.
Seitdem wurden immer wieder große Franzosen unter dem Bogen aufgebahrt, so zum
Beispiel Victor Hugo und Charles de Gaulle. Seit dem 11.11.1920 brennt zu den
Füßen des Bogens die ewige Flamme über dem Grab des unbekannten Soldaten.
Tatsächlich wurde hier der Körper eines nicht identifizierten französischen
Soldaten aus dem ersten Weltkrieg bestattet.
Der Arc de Triomphe war auch immer, wie von Napoleon beabsichtigt, Ort für große
Paraden. So marschierten die Allierten 1918 zur Feier des Endes des ersten
Weltkrieges durch den Bogen, ebenso wie die Franzosen unter Führung des General
de Gaulle 1944 nach der Befreiung von Paris. Der schwärzeste Tag für die
Franzosen war allerdings die Parade der deutschen Armee durch den Bogen, als
diese 1940 Paris besetzten. Noch immer sehen viele Franzosen in dieser
Überheblichkeit und unnötigen Beleidigung durch die Deutschen einen Makel in den
deutsch-französischen Beziehungen. Schließlich sollten die Franzosen auch durch
die Parade durch das Nationalheiligtum von den Deutschen verhöhnt werden, weil
so wenig Gegenwehr in der Zeit des „Drôle de Guerre“ (des „lustigen Krieges“,
der eigentlich kaum einer war) von den Franzosen kam.
Auch heute noch ist der Bogen wenigstens zwei mal im Jahr Ausgangspunkt für
große Paraden: am 14. Juli, dem Nationalfeiertag und am 8. Mai, dem Ende des
zweiten Weltkrieges. Außerdem ist der Arc jedes Jahr das Ziel der Tour de France
und dient als monumentale Kulisse für die größte französische Silvesterfeier.
Auch große andere Ereignisse werden zu seinen Füßen gefeiert. So ist der Gewinn
der Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 1998 noch allen in großer Erinnerung.
Anlässlich der Ehrung der Spieler am Triumphbogen wurden die überdimensionalen
Gesichter der Fußballer auf den Bogen projiziert.
Das Ehrenmal der Grande Armée trägt verschiedene Reliefs und Gravuren. An der
Innenseite des Triumphbogens wurden auf Tafeln die Namen von 660 französischen
Generälen eingraviert. Die vier Großreliefs im unteren äußeren Teil haben
folgende Namen: Der "Aufbruch der Freiwilligen von 1792", der "Triumph Napoléons
1810", der "Widerstand 1814" und der "Frieden 1815". Der Aufbruch der
Freiwilligen hat auch den berühmteren Namen: „La Marseillaise“. Vier weitere,
höher liegende Reliefs stellen die Schlacht von Aboukir, den Übergang über die
Brücke von Arcole, die Einnahme von Alexandria und die Feier zur Beerdigung von
Marceau dar. Ein umlaufender 137 Meter langer Fries zeigt den Aufbruch und die
Rückkehr der Grande Armée. Außerdem findet man 174 Namen der Schlachten der
Grande Armée an den Seiten des Bogens.
Inzwischen gibt es eine Verlängerung der Königsachse über den Arc de Triomphe
hinaus nach La Défense, seit dort ein weiterer moderner Bogen, erbaut unter
Mitterand und gestaltet von Sprekelsen, seiner Bestimmung übergeben wurde. So
ist aus der historischen Königsachse von der Bastille bis zum Triumphbogen
inzwischen ein viel längerer Weg von Ost nach West geworden: Er beginnt
eigentlich am Chateau de Vincennes, überquert die Place de la Nation, die Place
de la Bastille, führt am Louvre und am kleinen Arc du Carrousel vorbei, über die
Place de la Concorde, durch den Arc de Triomphe bis zur Grande Arche de La
Défense. Ein großartiger Weg, Paris, viele seiner großen Monumente und seine
verschiedenen Stilepochen kennenzulernen!
Zum Schluss noch eine Anekdote? Bitte sehr:
Weil bei der großen Parade 1919 die Luftwaffe vergessen wurde, haben die Flieger
bei einem Treffen in der Bar des Restaurants Fouquet aus einer Laune heraus und
vermutlich nicht ganz nüchtern, beschlossen, sich für diesen Affront zu rächen.
Und so flog Charles Godefroy zum Schrecken und zur Empörung aller Anwesenden am
9. August 1919 mit seinem Flieger „Newport“ durch den Bogen hindurch!
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Gibt es Szeneviertel in Paris?
Die Rue de Lappe und Umgebung an der Bastille ist da die erste Adresse. Auch in St. Germain und in der Rue des Lombards gibt es nette Discos und vor allem Jazz-Clubs. Außerdem ist die Rue de la Gaitée in Montparnasse nach wie vor eine Top-Adresse. Und auch immer was los am Abend ist in der Rue Oberkampf (Nähe République).
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Mit dem Schlafwagen nach Paris?
Nachdem lange Zeit überhaupt keine Schlafwagen nach Paris angeboten wurden, gibt es sie jetzt wieder. Generalüberholt und mit allen denkbaren Sicherheitsstandards ausgestattet. Zu empfehlen sind die Nachtzüge, die sehr komfortabel über Nacht in die Metropole gleiten und am Morgen dort ankommen. Frühstück ist im Schlafwagenpreis mit drin. Die Nachtzüge bieten aber auch Liegewagen und einige auch Sitzwagen. Details unter www.nachtzugreise.de .
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Wie kommt man vom Flugplatz Charles de Gaulle nach Paris?
Sehr bequem und nur etwas teuerer (8,50 €) ist der Roissybus, der non-stop vom CDG bis Opéra fährt. Von dort ist ein Taxi finanzierbar. Metro nur dann nehmen, wenn das Gepäck überschaubar ist und die Zeit nicht zur Rushhour liegt!
Anmerkung: vom Flugplatz Orly gibt es ebenfalls einen Shuttlebus bis zur Place Denfer-Rocheraud. Kosten: 6,00 €.
Außerdem bietet auch die Air France Busse in die Stadt an.
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Was für Metro-Fahrkarten gibt es?
Stand der Preisangaben: 2006
Alles mögliche. Wichtig zu wissen ist, dass es verschiedene Tarifzonen gibt. In den Metro-/RER-Stationen hängen entsprechende Pläne aus. Man bekommt sie auch auf Anfrage am Schalter. Am wichtigsten für den Touristen: Paris innerhalb der Ringautobahn, also das eigentliche Paris, kann mit den preiswertesten Karten befahren werden. Auch wenn Metroendhaltestellen außerhalb der Stadt liegen, reicht das billigste Ticket. Das gilt nicht für Busse und RER.
Zunächst zu den Einzelfahrscheinen:
Einzelticket: 1,40; Zehnerblock (Carnet): 10,90 €
Besondere Bedingungen gibt es für die Noctiliens, die Nachtbusse, die stündlich jede Nacht ab und bis Châtelet fahren. Der Fahrpreis ist der selbe, wie am Tage für Busse und Metros.
Für Touristen interessant sind die Tages- und Mehrtageskarten:
Mobilis, die Tageskarte (übertragbar), kostet in den Zonen
1-2: 5,50 €; 1-3 €: 7,30 €; 1-4: 9,15 €; 1-5: 12,30 €; 1-6: 15,60 €; 1-7: 17,20 €; 1-8: 18,70 €
Paris Visite, die Mehrtageskarte (übertragbar), kostet je nach Gültigkeitsdauer und Gültigkeitsbereich:
| Zone | 1 Tag | 2 Tage | 3 Tage | 5 Tage |
| 1-3 | 8,35 | 13,70 | 18,25 | 26,65 |
| 1-5 | 16,75 | 26,65 | 37,35 | 45,70 |
| 1-8 | 23,60 | 34,30 | 42,65 | 53,35 |
Mit der Carte Paris Visite erhält man ein Scheckheft mit vielen sehr erheblichen Ermäßigungen!
Die Carte Orange ist eine Wochen, bzw. Monatskarte, die nicht übertragbar ist. Sie erhalten ein scheinbar normales Metroticket, dass aber immer wieder benutzbar ist. ACHTUNG! Im Bus wird das Ticket nur vorgezeigt, nicht, wie in der Metro, entwertet! Mit dem Ticket bekommen Sie einen Ausweis mit Passfoto (mitbringen!!!) und Namen drauf. Der Ausweis ist bei jedem Aufenthalt wieder benutzbar. Die Ausweisnummer muß auf das Ticket geschrieben werden. Die Wochenkarte gilt von Montag bis Sonntag, die Monatskarte den Kalendermonat.
Der Preis richtet sich nach den gewünschten Zonen. Für Paristouristen ist meist die 1-2 interessant, wenn sich auch das Hotel innerhalb dieser Zonen befindet. Wir geben hier nur die Preise für die Wochenkarte wieder.
Zone 1-2: 16,00 €; 1-3: 21,20; 1-4: 26,30 €; 1-5: 31,50 €; 1-6: 35,50 €; 1-7: 39,50 €; 1-8: 43,50 €
Und nun noch die Karten für L'Open Tour, die Stadttour der RATP. Auf verschiedenen Linien fährt ein Doppeldeckerbus mit offenem Dach durch die Stadt. Sie erhalten einen Kopfhörer und können während der Fahrt Erklärungen in Ihrer Sprache hören. Die Tickets gibt es beim Fahrer und kosten 25 Euro für einen, 28 für 2 Tage.
Die Batobus sind besondere Verkehrsmittel auf der Seine. Vom Jardin des Plantes bis zum Tour Eiffel fahren die Boote mindestens alle 25 Minuten insgesamt 8 Anleger an. Eine Tageskarte kostet 11 € (für Carte Orange Inhaber 7 €), 2-Tages-Karte: 13,00 € (für Carte Orange Inhaber 8 €), 5 Tage 16 € (mit Carte Orange: 10 €). Tipp: Ein Tag mit den Batobus kreuz und quer über die Seine kann erheblich mehr Spaß machen, als mit den 1-stündigen Fahrten der Seineschiffe sich die Szenerie per Tonband erklären zu lassen (Ausnahme: Fahrten bei Dunkelheit).
Der Paris City Passport
Zur Zeit noch nur im Office du Tourisme, 11, rue Scribe (an der Opérà Garnier), gibt es den ganz neuen Paris City Passport. Für 5 Euro ohne oder 10 € gleich mit Tageskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel gibt es einen ganzen Sack voll Angebote und Ermäßigungen. Mit diesem Pass kann man seinen ganzen Aufenthalt in Paris super planen, indem man einfach nur versucht, so viele Ermäßigungen wie möglich auszunutzen. Das macht nicht nur Spaß - das ist einfach billig! Und das Angebot ist einfach super! Gleich mal durchlesen: PARIS CITY PASSPORT
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